Wandern mit Erlebnis
WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland
Zwischen Bad Berleburg in Siegerland-Wittgenstein und Schmallenberg im Hochsauerland verläuft der WaldSkulpturenWeg©.
Auf den Rothaarsteig-Zugangswegen der beiden Städte überwindet er mit knapp 22 Kilometern den Rothaarkamm, auf dem er bei Kühhude auch den Rothaarsteig kreuzt. International bekannte Künstler wie zum Beispiel Nils-Udo, Alan Sonfist oder Jochen Gerz haben mit ihren Kunstwerken am Wegesrand des WaldSkulpturenWegs© einen in Deutschland einmaligen Kunstwanderweg geschaffen.
In dem über Jahre angelegten Projekt sind bisher neun von elf Kunstwerken fertig gestellt. Ein Grundprinzip dieses Projektes: Den Künstlern wird viel Zeit gelassen, damit am Ende Erstklassiges steht.
Die Landschaft, in welche die Kunstwerke eingebettet sind, wird vor allem geprägt von Fichten in den Kammbereichen und von Mischwäldern in den Tälern.
www.waldskulpturenweg.de
Flusswanderwege im Quellgebiet von Eder, Lahn und Sieg im Naturpark Rothaargebirge
Ausgehend vom Quellgebiet verlaufen der Eder- XE (234 km), Lahn- L (242 km) und Sieghöhenweg XS (140 km) entlang der Flüsse bis zur Mündung.
Ederhöhenweg: Der Ederhöhenweg führt von der Quelle im Rothaargebirge über Erndtebrück, Hatzfeld, Battenberg, Frankenberg, der Sperrmauer des Edersees, Fritzlar, zur Edermündung bei Guxhagen.
Lahnhöhenweg: Der Lahnhöheweg startet an der Lahnquelle im Rothaargebirge und endet an der Mündung in den Rhein bei Lahnstein. Der Fernwanderweg passiert auf seinem Wegverlauf die sehenswerten Städte Bad Laasphe, Biedenkopf, Marburg, Wetzlar, Limburg, Nassau.
Sieghöhenweg: Der Fernwanderweg startet an der Siequelle im Rothaargebirge und führt über Netphen und Siegen in Siegerland-Wittgenstein durch den Westerwald und das Rheinland. Auf der Wegstrecke warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf ihre Entdeckung. Ziel ist die Siegmündung in den Rhein bei Mondorf.
Siegerland-Höhenring:
In etwa sechs bis sieben Tagesetappen kann dieser 140 km langen Rundwanderweg erwandert werden. Er verläuft über die Randgebirge, die das Siegerland umgeben, auf einer durchschnittlichen Höhe zwischen 400 m und 600 m – Traumhafte Ausblicke garantiert!
Höchster Punkt ist der Jagdberg mit 674 m, niedrigster Punkt die Freusburger Mühle mit 192 m. Entlang des Weges gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Wittgensteiner Panoramaweg:
Der Wittgensteiner Panoramaweg führt über die Bergkämme und Bergkuppen sowie durch schöne Wiesentäler rund um das Wittgensteiner Bergland. Charakteristisch für Wittgenstein ist der Wechsel von meist sanft ansteigenden, bewaldeten Bergkuppen, die von wirklich idyllischen, selten weit auseinander tretenden Wiesentälern unterbrochen werden. Die fast endlosen Wälder reichen hier von Horizont zu Horizont. Das Wittgensteiner Bergland liegt vollständig im Naturpark Rothaargebirge. In etwa 7 bis 8 Tagesetappen können Wanderer diesen Rundwanderweg von156 km Länge wandern,
Jakobspilgerweg
Der Jakobspilgerweg ist „in“ – und jetzt kann man ihn auf einer Länge von ca. 40 km auch in den südwestfälischen Mittelgebirgslandschaften Siegerland und Wittgensteiner Bergland pilgern. Aus Richtung Marburg kommend führt der Weg von der Haincher Höhe über die Netphen-Irmgarteichen, Wilnsdorf-Anzhausen und Wilnsdorf-Flammersbach bis nach Siegen. Von Siegen aus geht es weiter über Freudenberg-Oberfischbach und Freudenberg bis zur alten Schanze bei Freudenberg-Hohenhain. Bei Freudenberg-Hohehain verlässt der Jakobspilgerweg die Region in Richtung Köln. Der Weg ist sicher und durchgängig mit der stilisierten gelben Jakobsmuschel auf gelbem Grund markiert. Im Wald hinter Wilnsdorf-Flammersbach hat die historische Wegtrasse in Form eines in den Boden eingetieften Hohlweges ihre Spuren hinterlassen. Bei Wilnsdorf-Niederdielfen bildet die Eremitage einen wichtigen Stationspunkt des Pilgerweges. In Siegen selbst berührt der Weg als wichtige Punkte das Obere Schloss, die Nikolaikirche, den Markt und das Untere Schloss. Weitere wichtige Informationen mit Wegbeschreibung, Kartenmaterial,
Europäischer Fernwanderweg E 1:
Der Europäische Fernwanderweg E1 führt auf seinem Wegverlauf von Schweden nach Genua über Flensburg, Hamburg, Frankfurt a. M., Konstanz und Lugano. Auf rund 50 km führt der E 1 durch die Region Siegerland-Wittgenstein und passiert dabei Bad Berleburg, Bad Laasphe, Netphen und Siegen. Ideal zum Kennenlernen weiter entfernter Regionen und zum Trekking.
Kyrill-Pfade:
In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 hinterließ der Orkan „Kyrill“ in Südwestfalen mit seiner Naturgewalt eine Spur der Verwüstung. Allein im Gebiet des Forstamtes Siegen-Wittgenstein fielen in dieser Nacht 1,9 Millionen Festmeter oder rund 2,5 Millionen Bäume dem Orkan zum Opfer. Ganz besonders in den Hochlagen des Rothaargebirges entstanden Sturmwürfe erheblichen Ausmaßes. Der wirtschaftliche Schaden für die Region, ganz besonders für viele Waldbesitzer, ist immens. Die Aufarbeitung, die Lagerung, der Transport des Holzes und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Menschen der Region, ganz besonders für die Waldbesucher, sind zum Teil noch heute spürbar.
Nahe dem Forsthaus Hohenroth bei Netphen (Kreuzung Eisenstraße / Kohlenstraße) lässt das Forstamt Siegen-Wittgenstein Natur „Natur“ sein und hat eine etwa 3 ha große Sturmfläche nicht aufgearbeitet, sondern bewusst sich selbst überlassen. Durch diese Sturmfläche verläuft ein ca. 2 km langer Kyrillpfad, der einen Einblick auf die Auswirkungen des Orkans „Kyrill“ gibt und zugleich eindrucksvoll zeigt, in welch kurzer Zeit sich auf der verwüsteten Fläche die Natur neue Wege sucht. Der bereits vorhandene junge Wald wird geschützt; die Kinderstube für eine neue Wildnis ist gegeben. Ein faszinierendes Lehrbeispiel! Parkmöglichkeiten bestehen am Parkplatz Ederquelle an der Eisentraße.
Ein weiterer Kyrillpfad ist in Schmallenberg-Schanze nahe Bad Berleburg-Kühhude entstanden. Dort wurde auf einer landeseigenen Fläche der Wald so erhalten, wie Kyrill ihn hinterlassen hat. Über 1.000 m lange Pfade wird für den Besucher das Chaos, das Kyrill hinterlassen hat, unmittelbar und hautnah erlebbar. Für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kleinkindern wurde ein Teil des Pfades in einer Länge von 250 Metern barrierefrei angelegt. Der Kyrill-Pfad liegt auf der linken Seite am Ortsende des Dorfes Schanze im Schmallenberger Sauerland. Er beginnt an der neu errichteten Ranger-Station-Schanze. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Wanderparkplatz am Ortsanfang von Schmallenberg-Schanze. Vom Wanderparkplatz Bad Berleburg-Kühude erreichen Sie den Kyrill-Pfad über den WaldSkulpturenWeg in ca. 1 Stunde. Der Kyrill-Pfad beginnt auf der rechten Seite kurz hinter der Skulptur „Krummstab".
www.rothaarsteig.de
Naturtipps:
Spüren Sie den vielen Schätzen der insgesamt 95 Naturschutzgebiete nach. Darunter die wassereichen Flusstäler mit ihren Rieselwiesen, die Moore und Heiden mit ihrem besonderen Charakter, ebenso die erloschenen Basaltkegel.
Oder entdecken Sie unsere mehr als 700 Naturdenkmale. Viele von ihnen finden Sie in unserer Radwander- und Freizeitkarte Siegen-Wittgenstein. Die topografische Karte (1 : 50.000) mit Begleitheft ist für 7,95 € erhältlich.
Naturkundliche Wanderungen und Veranstaltungen mit der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein (Rothaarebirge) in Erndtebrück geben tiefe Einblicke in die Eigenheiten eines der interessantesten Naturräume Deutschlands. Informationen zu den Terminen erhalten Sie bei der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein (Rothaargebirge), Hauptmühle 5, 57339 Erndtebrück, Tel.: (02753) 59 83 31, Fax: (02753) 12 86.
www.biologische-station-siegen-wittgenstein.de
Der Verein "Waldland-Hohenroth e.V." hat sich zum Ziel gesetzt, das Erleben des Waldes vielfältig und kreativ zu vermitteln. Er will die Wechselbeziehungen zwischen Wald und Mensch nahe bringen; er will unser modernes Wissen um die lebensspendende Kraft des Waldes in ihren ökologischen und ökonomischen Aspekten berücksichtigen; und will auch das "ältere Wissen" einbringen, demgemäß der Wald ein Fluchtpunkt für Geist und Seele des Menschen ist. Der Verein "Waldland-Hohenroth e.V." tritt deshalb mit einer breitgefächerten Mannschaft an: Neben den Experten der Forstverwaltung und der Natur- und Umweltschutzorganisationen engagieren sich auch Pädagogen, Philosophen, Biologen, Ingenieure, Landwirte, Touristiker u.v.a.m.
Der Stammsitz des Vereins, das alte Forsthaus Hohenroth mit dem Waldinformationszentrum, ist eine zentrale Begegnungsstätte für alle Menschen, die den Wald suchen und besuchen. Das vielfältige Angebot richtet sich an alle Alters- und Bevölkerungsgruppen:
Unterwegssein im Wald:
Nicht nur zu Fuß, sondern auch mit Kutsche oder Fahrrad, mit Schlitten oder Ski, ...
Entdecken und Lernen im Wald:
Die Renaturierung eines Bachlaufes, die naturgemäße Waldwirtschaft, der Wald als wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitsplatz, die hautnah erlebte Hirschbrunft, ...
Erfahrung und Selbsterfahrung in Gruppen:
Menschen erleben sich als Künstler oder auch Überlebenskünstler im Wald, oder sie nutzen den Wald als Ort der Stille, Selbstbesinnung und Kraftquelle.
Die Menschen interessieren sich immer mehr dafür, für kurze Zeit aus ihren jeweiligen Lebenssituationen auszubrechen. Sie brauchen und suchen Erholung und Anregung; der Wald bietet dafür unendlich viel Raum und Möglichkeiten.
Weitere Informationen wie das aktuelle Veranstaltungsprogramm erhalten Sie auf
Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth Fast 50 Hektar Rotwildgehege, wechselnde Ausstellungen und Café. Montag bis Freitag von 10:00 – 16:00 Uhr, Wochenende und Feiertage von 14:00 – 18:00 Uhr. Auskunft unter (02737) 21 78 60, E-Mail:






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