Unterkunft

Anzeige

Balds historische Fahrzeugschau

Das muss Liebe (zum Motorrad) sein...

Auf die Frage wie Rudolf Bald zum Motorrad gekommen ist, gerät er ins Schwärmen: "Mein Vater war begeisterter Motorradfahrer und in den 20er Jahren sogar aktiver Rennfahrer. Er kannte den berühmten Rennfahrer Rudolf Caracciola persönlich. Mein erstes großes Motorrad war 1955 eine BMW R51/2, seit dieser Zeit hatte ich immer irgendeine schwere Maschine in der Garage stehen. Meine eigentliche Sammlerleidenschaft begann allerdings erst Mitte der 90er Jahre. Damals habe ich nach 33 Jahren meine Speditions-Firma an einen Mitarbeiter übergeben und hatte nun endlich genügend Zeit für meine Hobbys. Mein Herz hängt zwar an den klassischen BMW Boxer-Maschinen, inzwischen stehen in meiner Sammlung aber auch Einzylinder-Maschinen, ein Zündapp-Gespann und einige Autos. Besonders stolz bin ich auf das BMW-Renngespann von Walter Schneider, mit dem der Dreiradakrobat 1958 und 1959 Seitenwagenweltmeister geworden ist, auf meine BMW RS 500 und die beiden Muthig-Rennmaschinen."

Die Ausstellung ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr sondern unter Kennern bekannt, da sie in dieser Art einmalig ist und nicht nur BMW-Zweirad-Freunden das Herz höher schlagen lässt.

Da es sich um eine private Sammlung handelt, öffnet diese nur auf Anmeldung und für kleine und größere Gruppen! Wer hier einkehrt hilft auch gleichzeitig! Einnahmen kommen kranken Kindern in der Kinderklinik zu Gute.

Unser Tipp: Auf der nächsten Motorradtour durch Siegerland und Wittgenstein bei Balds historischer Fahrzeugschau einen "Boxenstopp" machen!