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Tourenplaner - Wittgensteiner Schieferpfad

Wittgensteiner Schieferpfad

mittel
12,8 km
433 m
435 m
5:00 h
394 m
571 m
Zahlreiche idyllische Winkel, herrliche Aussichten, eindrucksvolle Felsszenerien und spannende Sehenswürdigkeiten zeichnen die Strecke aus. Der Pfadanteil ist hoch. Viele Passagen wurden eigens angelegt, um die Landschaft optimal in Szene zu setzen. Einige Passagen sind geradezu abenteuerlich. Der Schieferpfad führt ganz nah an den Puls der Natur: Urwüchsig geht es insbesondere auf der ehemaligen Bahntrasse und in den drei Naturschutzgebieten zu. Und an etlichen Stationen wird auch Geschichte hautnah erlebbar.

Eigenschaften


aussichtsreich
geologische Highlights
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Rundtour
mit Einkehrmöglichkeit
kulturell / historisch
botanische Highlights


Empfohlene Jahreszeit


Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegbeschreibung

Eine Landschaftstafel gibt am Start (S) des Rundweges einen Überblick über die Strecke. Zunächst führt der Weg entlang der Eder flussabwärts. Man kann sich an der ehemaligen Bahntrasse orientieren, die man immer wieder kurzfristig verlässt, um an das Ufer des Flusses zu gelangen oder
besonders urwüchsige Waldpassagen zu erwandern. Nach dem ersten Kilometer ist ein Rastplatz mit Schutzhütte (1) erreicht. Anschließend passiert man einen Totholzbereich, unterquert den alten Bahndamm und steigt über einen Pfad in das „Heiligeholz“, einen mit Felsklippen durchsetzten Berghang (2). Nach einem Bachübergang und dem Überqueren der L718 (3) führt der Weg durch das NSG Honert oberhalb der alten Bahntrasse, die als Radweg ausgebaut ist. Ein Lüftungsloch (4)
ist ein Hinweis dafür, dass man sich über dem weitläufi gen Stollensystem eines Bergwerkes bewegt. Am Ende des so genannten Feuerweges zweigt der Schieferpfad nach links ab. Es folgen ein steiler Anstieg durch eine Waldschneise und eine fl ache Passage. Danach gelangt man übereinen abenteuerlichen Steig in einen mystischen Eichenwald, durchsetzt mit zahlreichen wilden Felsklippen (5). Der Waldrand gewährt einen schönen Ausblick. Über eine Bergwiese führt der Weg in das Tal des Bilsterbaches. Man passiert rechts ein Forsthaus (6) und trifft auf den naturnahen Meckhäuser Bach. Dem folgt man aufwärts am Talrand und erreicht bald das NSG Fredlar mit mächtigen Schieferhalden, einem System von Trockenmauern, hochragenden Klippen und einem kulissenartigen Steinbruch (7). Etwa 400 m weiter wendet man sich scharf rechts, um über einen kräftigen Anstieg wiederum zwei markante Felsklippen zu erreichen (8). Über Pfade und Waldwege geht es nun auf den Kamm des Berges Fredlar, der eine weitere auffällige Klippe trägt (9). Nicht weit entfernt finden sich in den Fels eingefahrene Spurrinnen (10), Relikte eines früher bedeutenden Handelsweges. Der Abstieg über die alte Trasse führt ins Steinbachtal (11). Bergauf zur L718 wandern, diese queren, bis zum Wanderparkplatz „Auf der Lenne“ (12). Nach kurzem Aufstieg bietet sich ein schöner Blick auf die Altstadt Bad Berleburgs mit dem prächtigen Barockschloss im Mittelpunkt (13). Leicht bergab geht es dann über die Nordwestfl anke des Limburgs. Kurz vor dem Sportplatz Raumland biegt der Weg unvermittelt nach links ab. Neben einer Schieferhalde geht er in einen Pfad über, der schnell Höhe gewinnt (14). Oben angekommen sieht man den Tagebau der ehemaligen Grube „Limburg“ und erreicht das weitläufige NSG „Grubengelände Hörre“. Auf Höhe des Eingangsbereichs wendet man sich im spitzen Winkel nach rechts (15). Der folgende Weg durch das NSG gewährt Blicke auf das Schieferdorf Raumland mit der bedeutenden Urkirche im Mittelpunkt (16). Ausgangs des Schutzgebietes wird der Rundgang beendet (S)

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WM155 PG2 #7

Ausrüstung

Tagesrucksack mit Verpflegung und ausreichend Getränken, festes Schuhwerk, stellenweise ist Trittsicherheit gefordert, gute Kondition wird vorausgesetzt

Sicherheitshinweise

Keine

Anfahrt

Von Bad Berleburg über die B480 Richtung Erndtebrück. Nach Überqueren der Ederbrücke in Raumland Richtung Frankenberg auf die L553 abbiegen. An der Kirche vorbei zum Schieferschaubergwerk am Ortsende

Startpunkt der Tour

Parkplatz an der Eder, 200 m unterhalb des Schieferschaubergwerkes Raumland

Zielpunkt der Tour

Ausgangs des Schutzgebietes wird der Rundgang beendet

Parken

Parkplatz an der Eder

Öffentliche Verkehrsmittel

Auskunft bei ZWS (Zweckverband Personennahverkehr Wesfalen-Süd), Tel. 01803/50 40 30*, www.zws-online.de

Tipp des Autors

ERLEBNISPROFIL
Markante Schieferformationen und bizarre Felsklippen

Schieferschaubergwerk Raumland, 1. April bis 31.Oktober, Mi. 15 und 16 Uhr, Sa. 14 und 15 Uhr; Sonderführung nach Vereinbarung, Tel. 02751/50 47

Barockschloss Bad Berleburg, Park und Gartenanlagen frei zugänglich

EINKEHR / ÜBERNACHTUNG

• S: Hotel Raumland, Tel. 02751/56 67; Hotel Alte Schule, Tel. 02751/9 20 47 80

• 12: Am Wanderweg zur Innenstadt von Bad Berleburg u.a.: Landhaus Wittgenstein, Tel. 02751/64 59; Hotel-Pension Haus Erna, Tel. 02751/80 40; Hotel Fliegendes Klassenzimmer, Tel. 02751/9 24 70
• siehe „Weitere Infos“ sowie Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V., Tel. 0271/3 33-1020, www.siegerlandwittgenstein-tourismus.de

Weitere Infos / Links

Tourist-Info Bad Berleburg, Poststr. 44, 57319 Bad Berleburg, Tel. 02751/93 63-3, Fax -43, info@bad-berleburgtourismus.de, www.bad-berleburgtourismus.de

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